Live at Royal Festival Hall
EUR 9,50
- Blue in green
- Just ideas
- Jozy
- Florianapolis
- Pasha s love
- Blues for L. W.
John McLaughlins Live At The Royal Festival Hall gehört zu den absoluten Höhepunkten kammermusikalischer Jazz-/Fusion-Musik. Der weltberühmte Gitarrist aus England formierte nach einem Mahavishnu-Revival Ende der 80er-Jahre ein furioses Trio mit Kai Eckhardt am E-Bass und Trilok Gurtu am Schlagzeug. Die Tournee durch die USA und Europa war ein Riesenerfolg, die spektakuläre Liveaufnahme in der Royal Festival Hall entstand 1989 bei einem Konzert in London. Einmalig, wie die Charaktere dreier Solisten sich zu einer schieren Monster-Performance verdichten. Der Deutsche Kai Eckhardt, mit exzellenter Technik und ausgeprägter, eigenwilliger Phrasierung strahlt unendlich viel Wärme aus, legt virtuose Läufe und Basspolster, in die man sich betten kann. Trilok Gurtu, schon vorneweg ein Unikum wegen seiner exotischen Mixtur aus indischer Spieltechnik, indischen Perkussionsinstrumenten, klassischem Drumset und amerikanischem Jazzrock-Feel, zeigt Höchstleistung in dieser Konstellation: absolute rhythmische Brillanz, attackierende, blitzgenaue Dynamik, Klangmalereien und einen Feuersturm an Einsatz. Der Bandleader John McLaughlin an den Gitarren berauscht nicht nur am Instrument, sondern auch mit herausragenden Kompositionen sowie einem wunderbaren, unorthodoxen Arrangement von Blue In Green. McLaughlin ist hier nicht der Schnellspieler, sondern vor allem ein Kolorist, ein Stimmungsmaler, ein Formvollender zwischen sensibler Eleganz und vulkanartiger Präzision. Das Zusammenspiel des Trios ist ohne Übertreibung perfekt, die Emotionalität sprengt alle Nähte. Diese Musik atmet vom ersten bis zum letzten Schlag, sie ist das einzigartige Produkt von Leidenschaft, außergewöhnlicher Inspiration und großartiger künstlerischer Individualität. --Katharina Lohmann
Grossartig - Ein wunderbarer Konzertmitschnitt, der allen drei Musikern höchste Perfektion an ihrem jeweiligen Instrument und absoluten Tiefgang im (schweren, manchmal geradezu artistischem) Zusammenspiel bescheinigt. So hört sich für mich moderner Jazz an. Allein das kurze Stück Jozi ist geradezu ein Feuerwerk aller drei Künstler, kurz, knapp, sich immer weiter steigernd und funrios endend. Ach wenns nur mehr solcher Silberscheiben gäbe....